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LO 104: Welche Paradigmen entsorgen wir? (PDF/Print)

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Sie erfahren u.a.:
> von B. Pörksen, warum die Wahrheits- und Wissenskrisen in der Weiterbildung anhalten
> von Wolfram Lutterer, was passiert, wenn wir den Paradigmen „Adieu“ sagen
> von Humberto Maturana, wie Sie mit Reflexion gezielt Paradigmen in
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LO 104: Welche Paradigmen entsorgen wir? (PDF/Print)

 

Editorial
KÖNNEN WIR MIT PARADIGMEN AUFRÄUMEN?
von Sonja Radatz

Ich weiß, diese Frage ist bewusst zweideutig gestellt.
Zum einen beleuchtet sie die Überlegung, ob wir mit Paradigmen aufräumen können im Sinne von „dürfen“. Da sind schon viele Menschen selbst mit sich im Zweifel – denn einerseits finden sie, dass sie natürlich die Freiheit haben, einem Paradigma zu folgen oder nicht; andererseits ist die Institution des „Es“ („Es ist so“, „es gehört sich so“, “es funktioniert (nur) so“, „es kann nicht anders sein“, „es findet schlicht nicht statt“, etc.) doch recht mächtig und wird praktisch „automatisiert“ von uns benutzt und hält uns – so formulieren wir es – geschickt davon ab, unsere eigene Meinung zu bilden und ihr überzeugt zu folgen. Aber auch die Macht der „Allgemeinheit“ mit ihren (vermeintlich!) bestehenden Paradigmen („Das macht keiner so“, „Was sollen die anderen denken?“, „Das werden die Leute nicht akzeptieren!“ etc.) führt dazu, dass die meisten Menschen sich unreflektiert an etwas anpassen, das sie durch ihr Denken erst erzeugen – an den „Mainstream“.

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Brennpunkt
RELATIONALES PLÄDOYER FÜR EINE PARADIGMENFREIE ZUKUNFT
von Sonja Radatz

Wir sind paradigmengesteuert – und fast in allen Bereichen weltweit gleich ausgerichtet. Kann das gutgehen? Sonja Radatz zeigt in ihrem Artikel auf, welche Gefahren sie in der Paradigmenorientierung sieht, und wie eine paradigmenfreie Zukunft aus Relationaler Sicht aussehen kann.

 

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Cover
DAS ENDE DER BELEHRUNG
von Bernhard Pörksen

Aufklärung ist in Zeiten der digitalen Desinformation und der gesellschaftlichen Polarisierung wichtiger denn je. Sie braucht jedoch heute neue Formen und Ansätze. Ein Essay des Medienwissenschaftlers Bernhard Pörksen.

 

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Nach-Gedacht
FORGET THE VALLEY! DEUTSCHLAND BRAUCHT EIN NEUES MINDSET
von Ulf Bosch, Stefan Hentschel und Steffen Kramer

Siemens, Lilienthal und Benz stehen stellvertretend für eine Generation von Visionären, die mit ihrem Mut, Willen und ihrer Weitsicht das Fundament einer vernetzten Welt geschaffen haben. Glasfaserkabel, Flugzeuge und das Automobil haben in Deutschland das Licht der Welt erblickt. Diese Kerntechnologien bilden heute die Basis für die Vernetzung der Welt. Allein: Wo ist die Innovationskraft Deutschlands heute? Woran mangelt es? Welche Chancen werden liegen gelassen? Und: Welche Paradigmen müssen für eine neue Ära der Visionäre (endlich) aufgegeben werden?

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Theorie und Praxis
PARADIGMEN? ADIEU!
von Wolfram Lutterer

Können wir uns von (bestimmten) Paradigmen verabschieden? Und: Brauchen wir dann vielleicht andere anstatt dessen? Und wenn ja: Welche?
Wolfram Lutterer setzt sich mit dem Begriff des Paradigmas auseinander und kommt zu einer für viele vermutlich überraschenden Erkenntnis: Das Paradigma an sich darf (endlich) entsorgt werden –und ohne Nachfolger bleiben. Bleibt die Frage: Was bedeutet das für uns, für unsere Gesellschaft?

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Draußen in der Praxis 1
LÄSTIGE LEI(D)TSÄTZE LOSWERDEN? ABER UNBEDINGT!
von Bettina Schaarschmidt

„Wenn ich noch besser werde und mich wirklich anstrenge, werden meine Kollegen meine Leistung endlich anerkennen und ich werde schließlich den erwünschten Erfolg haben.“
Diesen Leitsatz äußerte im Coaching ein Teamleiter in einem mittelständischen Unternehmens. Und fügte hinzu: „Irgendwie stimmt das so aber nicht mehr. Das muss sich ändern. Ich weiß nur nicht wie!“ Eine zentrale Frage: Wie erkennt man und entledigt sich nicht mehr stimmiger Paradigmen? Eine (Selbst)Reflexion von Bettina Schaarschmidt.

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Draußen in der Praxis 2
WEG MIT DEN „ALTEN ZÖPFEN“ IN DER PSYCHOLOGIE!
von Dunja Kalbermatter

Dunja Kalbermatter betreibt seit Anfang 2017 ihr eigenes Beratungs- und Coaching-Unternehmen im Herzen von Zürich. Schon während ihres Studiums in Angewandter Psychologie ist sie auf den Relationalen Ansatz von Frau Dr. Radatz aufmerksam geworden und war von Beginn an davon fasziniert. Nun startet sie, nach dem Lehrgang zur relationalen Coachin, die Ausbildung zur relationalen Unternehmens- und Führungsbegleiterin bei Frau Dr. Radatz und erzählt im Artikel, wie sie mit den alten Zöpfen der Psychologie aufräumt.

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Serie Teil 1
GEHT ES NOCH UM IRGENDETWAS?
von Gerhard Scholz

In seiner Serie beschreibt Gerhard Scholz, wie er die Tyrannei der (Zweck)Rationalität erlebt, und liefert einen Betrag zum systematischen Einbezug von Wachstums-, nicht Dominanzhierarchien. Im ersten Teil fragt er sich, ob es noch um irgendetwas geht – und wenn ja, worum.

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Tools
WIE DAS RELATIONALE TEAM-RESET „ALTLASTEN“ IM NEUEN TEAM VERMEIDET
von Sonja Radatz

Als neue Führungskraft geben Sie dem Team eine neue Richtung. Allerdings: Wer davon ausgeht, dass die Teammitglieder „von selbst“ entlernen und sich mit Ihnen von heute auf morgen neu ausrichten, wird oft herb enttäuscht: Denn das Alte hält sich oft über Jahre und sogar häufig über viele Führungsgenerationen. Sonja Radatz beschreibt in ihrem Artikel, wie Sie mit dem Relationalen Team-Reset recht einfach die alten Prozesse und automatisierten Handlungsmuster aufdecken und nachhaltig entsorgen können – damit das Neue erfolgreich gelebt werden kann.

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Praxisfragen
IST ES ERLAUBT, NICHT „KONTEXTABHÄNGIG“ ZU DENKEN?
von Sonja Radatz

Kontextabhängigkeit? Die gehört heute zum guten Ton – und jeder nickt: Ja, das klingt vernünftig. Wir brauchen ja nicht gleich das Kind mit dem Bade auszuschütten. Wir wollen die Mitarbeiter nicht überfordern. Wir wollen nichts überstürzen. Und vor allem wollen wir die Familien nicht überfrachten. Sonja Radatz bezieht in diesem Artikel bewusst gegenteilig Stellung: Sie stellt die Kontextabhängigkeit bewusst in Frage. Brauchen wir sie noch?

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Kolumne
REFLEXION: DIE KUNST, PARADIGMEN IN FRAGE ZU STELLEN
von Humberto Maturana und Pille Bunnell

Der Vorgang der Reflexion braucht gleichzeitig Sprache und Emotion. Als sprechende Lebewesen erfinden wir Objekte, und wenn wir das tun, können wir unsere Gegenwart als Objekt betrachten und sie bewusst beobachten. Aber um unsere Gegenwart bewusst zu beobachten, müssen wir auch gewillt sein, loszulassen, und das erfordert Emotion. Was immer Sie festhalten, können Sie nicht reflektieren, weil Sie es dann nicht von einer gewissen Entfernung sehen können. Wenn Sie sich in eine Stimmung des Misstrauens gegenüber Neuem und der Gewissheit bringen wollen, werden Sie eher geneigt sein, an all dem festzuhalten, was Sie schon „wissen“, und dann können Sie darüber nicht reflektieren. Gewissheit über etwas verhindert Reflexion!

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