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Hirnforschung und Weiterbildung: Wie wir im Consulting von den Neurowissenschaften profitieren

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Interview mit Hanspeter ReiterSpiegelneurone, Glückshormone, Neuro-Enhancement: Diese Hype-Begriffe haben Consultants aufhorchen lassen. Welche Verstärker braucht das menschliche Gehirn, um leichter zu lernen – und nachhaltiger? In einem Interview erklärt
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Hirnforschung und Weiterbildung: Wie wir im Consulting von den Neurowissenschaften profitieren

Interview mit Hanspeter Reiter

Spiegelneurone, Glückshormone, Neuro-Enhancement: Diese Hype-Begriffe haben Consultants aufhorchen lassen. Welche Verstärker braucht das menschliche Gehirn, um leichter zu lernen – und nachhaltiger? In einem Interview erklärt der Weiterbildner Hanspeter Reiter, warum sich Menschen mit beraterischer Funktion mit den Erkenntnissen der Hirnforschung befassen sollten.

lieber Herr Reiter, zum Einstieg ganz generell gefragt: Wie kann die Hirnforschung Weiterbildnern weiterhelfen?
Zunächst einmal dadurch, dass Neurowissenschaften empirisch nachweisen, was bisher nur angenommen wurde. Das betrifft sowohl lernpsychologische Theorien, als auch Anwendungen wie Didaktik und Methoden. Bildgebende Verfahren legen beispielsweise nahe, dass es in Lehr-Lern-Settings in der Weiterbildung sinnvoll ist, viele Sinne anzusprechen, da dadurch unterschiedliche Hirnareale aktiviert werden. Auch ist es sinnvoll, Botschaften in Geschichten zu kleiden, da hier das episodische Gedächtnis angesprochen wird. Beides erhöht Aufmerksamkeit, Engagement und damit das „Sich-Merken“, sprich die Gedächtnisleistung.
Gleichzeitig weist die neurowissenschaftliche Lernforschung differenzierend darauf hin, dass die Gegenwartskapazität des Menschen begrenzt ist.

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