Teamplayer sind Farmer. Senkrechtstarter sind Hunter. Und Sie?

Teamplayer sind Farmer. Senkrechtstarter sind Hunter. Und Sie?

Wie ist das mit Ihnen? Sind Sie voll der Zufriedenheit, wenn das Team gut zusammenarbeitet, wenn Sie gemeinsam erfolgreich sind, wenn Harmonie und „Ziehen an einem Strang“ vorherrscht? Oder ist Ihnen das Team im Grunde egal, weil Sie sich für die Sache interessieren, weil Sie schon den nächsten Deal vor sich sehen, weil Sie Ihren Erfolg im persönlichen Erfolg sehen?

1. Sind Sie ein Hunter?
Ich kenne Führungskräfte, die im Grunde die besten Experten sind und bleiben. Sie lieben es, den Wind des Unvorhersehbaren um sich zu spüren, sie jagen dem Geschäft und dem inhaltlichen Erfolg nach, sie wollen persönlich gewinnen – Kunden, Marktanteile, Umsätze, Trophäen.
Finden Sie sich darin wieder? Dann sind Sie vermutlich eine schlechte Führungskraft – wenn Führung darin besteht, (ausschließlich!) die anderen gewinnen zu lassen und dafür zu sorgen, dass diese gut jagen können. Seien Sie ehrlich zu sich: Sie sind der Lonely Player, die Stabsstelle, der Experte – der Senkrechtstarter. Sie sind dort, wo sich das Neue abspielt, und Sie sind Teil dessen, weil Sie sofort Lunte riechen.


2. Oder sind Sie als Farmer daran interessiert, dass jeden Tag alles funktioniert?

Vielleicht sind Sie aber auch Farmer? Dann koordinieren Sie Ihren Bereich, gestalten die Basis und das Rundherum und versorgen alle so, dass die Dinge funktionieren und die Ergebnisse von allen „Playern“ rund um Sie herum erbracht werden. Der Farmer ist nicht die beste Kuh im Stall, sondern sorgt dafür, dass jede einzelne seiner Kühe die beste im Umkreis wird. Der wertschätzende Umgang mit all jenen, die letztendlich den Erfolg verantworten, ist für ihn zentral. Und gleichzeitig weiß er, dass es ihn braucht, damit am Ende der Erfolg gewährleistet wird.


3. Haben Sie den richtigen Job?

Wenn Sie sich bei den Jägern zuhause fühlen, dann täten Sie meiner Erfahrung nach gut, wenn Sie sich den entsprechenden Job suchen, um das Ihnen maximal Mögliche zu leisten. Und wenn Sie sich bei den Farmern angesprochen und zuhause fühlen, dann täten Sie meiner Erfahrung nach gut, wenn Sie sich einen Job suchen, in dem genau diese Leistung auch nachgefragt und gewürdigt – und auch bewusst bezahlt – wird.
Warum? Weil Sie sonst ständig gegen Ihre persönliche Ausrichtung arbeiten. Weil Ihre Chefs unglücklich werden. Und last but not least: Weil Sie selbst unglücklich werden. Und das macht bekanntlich auf Dauer krank.


Weiter arbeiten:

Führungsbegleitung – s.radatz@irbw.net

Kompaktlehrgang "Relationale Leadership" - 13.-14.10.2016 & 14.-15.12.2016 – www.irbw.net

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