"Radatz inspiriert" - der Blog von Dr. Sonja Radatz

Bildung: Stimmen Intensität und Richtung?

Bildung: Stimmen Intensität und Richtung? Wenn Bildung nicht mehr zu den Anforderungen zu passen scheint, bricht Panik aus – gefolgt von der Hektik, in den einzelnen Bereichen noch dies oder jenes hinzuzufügen, um „die Balance wieder herzustellen“: Da wird dann hier und dort noch eine Turnstunde hinzugefügt, um einer weltweiten Übergewichtigkeit entgegenzuwirken, da werden auf der anderen Seite noch ein paar ECTS-Punkte mehr verlangt, um mit der Wertigkeit des Studiums „auf der sicheren Seite zu sein“, da wird eine nichtuniversitäre Bildung zu einem Studium gemacht, indem es mit (sinnvollen?) Fächern um 2 Jahre verlängert wird…

Das Zeitalter nach unserer klassischen Schulbildung

Das Zeitalter nach unserer klassischen Schulbildung  Was ich feststelle ist:
Junge Menschen (und solche, die jung geblieben sind) erleben vielmehr, als dass sie passiv lesen und aufnehmen. Und sie teilen diese Erlebnisse mit anderen, gestalten und pflegen weltweite Beziehungen und leben nicht selten hautnah mit Menschen zusammen, die oft 2.000 Kilometer und weiter entfernt sind. Oder anders ausgedrückt: Sie erfahren von einem Erdbeben nicht (nur) durch die Nachrichten, sondern von ihren Freunden die direkt am Ort des Geschehens sind und ein Video darüber senden, was sie dort erleben.

Scheitert unser „Jungbleiben“ an unserer Lerndefinition?

Scheitert unser „Jungbleiben“ an unserer Lerndefinition? Vielleicht scheitert ja unsere regelmäßige „Runderneuerung“ schon bei unserer Einstellung: Bei unserer Einstellung, „Lernen“ als etwas zu betrachten, das abgeschottet vom Alltag stattfindet. Intuitiv erleben wir uns nur dann als „Lernende“, wenn wir uns an einen Lernort begeben – eine Schule, ein Weiterbildungsinstitut, einen Seminarraum, einen Vortragsraum, einen Hörsaal oder Ähnliches – und dort konzentriert Inhalte zu einem bestimmten Thema serviert bekommen. Dabei können wir jeden Tag bewusst lernen…

PISA: „Misserfolg in Problemlösungskompetenz"

PISA: „Misserfolg in Problemlösungskompetenz" (Günther Gumhold/ www.pixelio.de)

Deutschland und Österreich liegen knapp über dem OECD Vergleich, was die PISA Ergebnisse zur Problemlösungskompetenz betrifft. Nun ja – es ist wohl selbsterfüllende Prophezeiung, wenn unsere Länder im Ranking und der Test insgesamt so schlecht ausfielen. An dieser Stelle eine sehr kritische Betrachtung.