Welche Coaching-Haltung haben sich Ihre Mitarbeiter verdient?

Welche Coaching-Haltung haben sich Ihre Mitarbeiter verdient?

Insgesamt sieben Voraussetzungen hat Sonja Radatz als förderlich für das Coaching- als Führungskraft identifiziert: Lethologische Begabung, Vertrauen und Wertschätzung, eigene Ideen ansprechen – und loslassen können, Unterstützung anderer auf deren Wegen, Dissoziieren, Geduld – und eine entsprechende eigene Lernbereitschaft beim Vorgesetzten.

  1. Lethologische Begabung

Lethologie ist nach Heinz von Foerster die Lehre des Nichtwissens (von Foerster, 2002: 305 ff). Es geht dabei um die Verwandlung des scheinbar „Wissenden“ in einen Menschen, der sagt: „Ich besitze mit Sicherheit nicht den letzten Stein des Weisen. Kann ich Sie dabei unterstützen, eine Lösung zu finden, die aus unser beider Sicht zum Erfolg führt?“ 

 

 

  1. Vertrauen und Wertschätzung

Die Relationale Haltung bedarf meiner Ansicht nach eines durchgängigen Vertrauens in die (Denk-)Fähigkeiten des Mitarbeiters: Die Wertschätzung seiner Lösungsideen (anstatt das Kritisieren seiner bisherigen „Fehler“) und das Vertrauen, dass er stets darauf fokussiert, die Ergebnisse zu erzielen. Und wenn Sie dieses Vertrauen nicht haben? Dann sollten Sie aus meiner Sicht nicht coachen…

 

 

  1. Eigene Ideen ansprechen, aber auch loslassen

Es ist verständlich, dass Vorgesetzte auch eigene Ideen zu anstehenden Themen haben. Ich halte viel davon, solche Ideen einfach auszusprechen… Zentral ist aber aus meiner Sicht, dass wir mit der Antwort des Mitarbeiters leben können und nicht darauf bestehen, dass wir mit unseren Ideen Recht haben! 

 

 

  1. Unterstützung anderer auf deren Wegen 

Coaching wird für die Unterstützung der Planung, Gestaltung und Lösungsfindung des Mitarbeiters angewendet. Daher dreht sich das Gespräch stets um seine Sicherung der Ergebnisse, um seinen nächsten Schrit. Es geht nicht darum, dem Mitarbeiter etwas „reinzudrücken“!

 

 

  1. Dissoziieren 

Zwei Leitsätze sind im Relationalen Coaching von großer Bedeutung: „Es ist in erster Linie nicht mein Thema“ und „Meine Mitarbeiter sind nicht meine Kinder, die ich vor irgendetwas beschützen und deren Wege ich immer ebnen muss“. 

 

 

  1. Geduld

Was das Thema „Geduld“ betrifft, reicht es meiner Erfahrung nach, eine „perfekt passende“ Frage zu stellen und dann den Mund zu schließen. Und zwar so lange, bis der Mitarbeiter eine Antwort für sich gefunden hat! 

 

 

  1. Bei jedem Coaching lernt (auch) die Vorgesetzte

Vorgesetzte können jedes Coaching nutzen, um auch selbst zu lernen: noch präzisere Fragen zu stellen, die noch genauer den Punkt treffen, noch bessere Sparringpartner-Dienstleistung gegenüber dem Mitarbeiter zu erbringen.

 

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