Conchita Wurst: Einzigartigkeit schafft Erfolg

Conchita Wurst: Einzigartigkeit schafft Erfolg

(Wirtschaftsblatt)

Conchita Wurst sang sich in die Herzen aller Europäer und gewann den Eurovisions-Song Contest: Welch herrlichegesellschaftspolitische Ansage, welches Plädoyer für die Einzigartigkeit! Und natürlich entsteht bei Manchem die Frage: Was bedeutet das, was schließen wir daraus?

Es lebe die Einzigartigkeit!

Es war wunderbar zu erleben, wie Conchita Wurst mit einem nicht nur einzigartigen Song sondern auch ihrer einzigartigen Erscheinung all die Benchmark-Junkies der anderen Länder an die Wand sang. Und wir könnten es dabei belassen, würde nicht durchaus auch noch ein politisches Statement mitschwingen: Ja, wir dürfen einzigartig sein. Ja, es wird quer durch Europa als durchaus positiv beurteilt, wenn jemand einzigartig ist. Ja, damit lässt sich auch die Show gewinnen – auch wenn das Spiel zu Beginn riskant erscheint. Und schließlich: Wer ausreichend anders ist – also wirklich einzigartig auftritt – hat ganz bestimmt kein Problem mit „Wiedererkennung“, „Erinnerungsfaktor“, „Fan-Sicherung“ und „Abgrenzung zu Mitbewerbern“.

 

Immer noch Benchmarker? Dann viel Glück…

Und wie sieht das in Ihrem Unternehmen aus? Wie sehr grenzen Sie sich von Ihren Mitbewerbern ab (durch mehr als nur durch den Preis? Erst auf den dritten Blick? Nur mit Mühe? Oder gar nicht?)? Wie einzigartig sind Sie? Wie schnell werden Sie wieder erkannt? Wie hoch ist der Fan-Status Ihres Unternehmens?

Oder sind Sie immer noch auf dem Benchmarking-Trip nach Nirgendwo?

 

… und die Einzigartigkeit Ihrer Mitarbeiter?

Und wie ist das mit Ihren Mitarbeitern? Dürfen diese, müssen diese einzigartig sein? Welche Individualität in deren Entwicklung und Arbeit lassen Sie zu, fördern Sie vielleicht sogar? Oder haben Sie mehr den „Einheitsbrei“ im Team (und sind Sie stolz darauf?)?

Und: Welche Folgen sehen Sie dann in der Trendwende des Song Contests 2014?

 

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