Teams. Instant. Relational. Online. Entwickeln.

Teams. Instant. Relational. Online. Entwickeln.

Gefühlt hundert Mal pro Tag höre ich es von meinen Führungskräfte-Kunden: „Bin ich froh, dass die Serie der Lockdowns nun erst mal unterbrochen ist und ich mich endlich wieder von Angesicht zu Angesicht um mein Team kümmern kann… Teamarbeit ist digital einfach nicht möglich!“
Natürlich wissen wir alle, dass diese Aussage so gar keine Zukunft hat – angesichts der Tatsache, dass wir es wohl oder übel in Zukunft mit Phänomenen wie internationalen Teams, der Zusammenführung mehrerer (an unterschiedlichen Standorten ansässigen) Teams in einer Führung und – ja – auch Home office und viel mehr Teilzeitarbeit als jemals zuvor zu tun haben werden. Damit sind wir ja heute schon konfrontiert! Und daher werden wir uns - ebenso wohl oder übel – mit neuen Gesichtspunkten auseinandersetzen müssen:

Teams. Neu definiert, bestehen sie heute und morgen nicht mehr aus Menschen, die sich von morgens bis abends an einem Standort abrackern. In vielen Branchen und Organisationen sind schlicht gar keine Menschen mehr da – oder sie sind Tausende Kilometer weit weg. Teams bestehen heute und morgen aus Menschen, die engagiert und erfolgreich zeit- und ortsunabhängig zusammenarbeiten. Und das erfordert natürlich eine andere Teamführung, wenn wir davon ausgehen, dass das Ganze etwas anderes ist als die Summe seiner Teile (und es daher eben nicht ausreicht, jeden Mitarbeiter einzeln zu führen).
Instant. Denn die Welt dreht sich – schneller, als wir das erfassen und verarbeiten können. Und definitiv schneller, als unsere traditionellen Teamwork-Tools es schaffen. Bedeutet: Wir brauchen andere Tools. Spannende Tools, die instant wirken und praktisch täglich sichern, dass das Team gemeinsam erfolgreich unterwegs ist.
Relational. Müssen Sie natürlich nicht. Aber wichtig könnte der Gestaltungsmodus schon werden, wenn es darum geht, richtig innovativ zu sein und die Welt zu bewegen. Denn die reine Erfüllung der Vorgaben wird Ihnen bestimmt zu langweilig: Denn die hat ja in den letzten Jahrzehnten schon als Karotte vor Ihren Augen gebaumelt.
Online. Natürlich online! Sie wollen ja sichern, dass alle Teammitglieder einander sehen und gemeinsam Dinge bewegt werden. Und das möglicherweise sogar mit anonymen Ideen und Beiträgen, die sofort gemeinsam bewertet werden können. Das schaffen Instrumente wie Miro & Co besser als jede Vor-Ort-Veranstaltung.
Entwickeln. Wer glaubt, dass bei unserem rasanten Innovationstempo auf dieser globalen Welt ein Team nicht entwickelt zu werden braucht („… weil es ja schon kann, was es können muss“), der hat meines Erachtens die Pointe verpasst: Denn kein Team kann können, was morgen erst erfunden werden muss – und von dem wir heute noch nicht einmal wissen, was es sein wird. Da ist aus meiner Sicht kein Ende abzusehen!

Herzlich,
Dr. Sonja Radatz

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